6 Tips für die seelische Ausgeglichenheit

Wie kommt es zu einem Burnout?

Die moderne Dienstleistungsgesellschaft bringt für Menschen „unnatürliche“ Verhältnisse mit sich. Steigende Arbeitsbelastungen, übermäßige Einbeziehung in die Informationskreisläufe sind häufige Gründe für Burnout. Das Burnout ist eigentlich ein Sammelbegriff für Symptome, die sich aus verschiedenen Überlastungssituation ergeben haben. Gemeint ist dabei insbesondere das Gefühl des körperlichen und/oder psychischen „Ausgebranntseins“. Nicht selten geht dieses Ausgebranntsein mit einer Depression einher.

Folgende 6 Tips bieten für den Alltag Unterstützung, um im Lot mit sich selbst zu sein oder in stressbedingten Situationen die Ruhe zu bewahren.

Tip 1: Endorphine marsch!

Sport ist nicht nur aus physischer Sicht gesund. Sport hält auch Ihr Seelenleben im Griff. Ob Sie lieber wandern oder Fahrrad fahren, Tanzen, Joggen oder Tischtennis spielen, ist Ihre Entscheidung. Bewegung hilft dabei, Stress abzubauen und lässt das Gehirn Glückshormone, die sogenannten Endorphine, ausschütten. Auch wenn es nur ein simpler Spaziergang ist! Verzichten Sie auch Leistungsvorgaben und integrieren Sie den Sport in Ihre Tagesstruktur ein. Bereits ein- bis zweimal pro Woche sind ausreichend um das Herz-/ Kreislaufsystem zu stärken und Depressionen entgegen zu wirken.

Tip 2: Akku leer? Schlafen Sie sich aus.

Wollen Sie Ihre Belastbarkeit aufrechterhalten: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Ideal wären sieben bis neun Stunden. Das Gehirn räumt im Schlaf auf, verarbeitet den Tag und festigt Gelerntes. Der Körper regeneriert sich: Er repariert Schäden an Zellen und bildet neue. Ist das aktuelle Arbeitspensum zu hoch, versuchen Sie es mit der mit Powernapping. Schon 10-15 Minuten Entspannung helfen dem Körper, zwischendurch „Luft zu holen“. Selbst Hillary Clinton setzt darauf! Achtung: Alkohol und kalorienreiches Essen mindern die Schlafqualität.

Tip 3: Perfektionismus ade und sagen Sie „Nein“

Das übertriebene Streben nach möglichster Perfektion verursacht nur Frustration. Denken Sie an Pareto-Prinzip: 80 % der Ergebnisse können mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20% der Ergebnisse verursachen folglich unverhältnismäßig viel Arbeit und gehen mit viel Stress einher. Außerdem: Lernen Sie NEIN zu sagen. Sie können esbnicht allen recht macht. Wer keine Grenzen ziehen kann, wird früher oder später unzufrieden. Das Gefühl allen anderen mehr Zeit und Energie zu schenken als sich selbst, mündet unmittelbar in Depression.

Tip 4: Genussmomente bewusst erleben

In unserem hektischen Alltag gehen ganz oft kleine Freuden, Genuss und Entspannung fast gänzlich unter. Wir haben ja schlicht keine Zeit dazu! Aber genau diese kleinen Dinge machen unser Leben lebenswert, bringen Farbe und Licht in unseren Alltag. Mit ganz wenig Aufwand kannst du gezielt wieder mehr Freude, Genuss und Entspannung in dein Leben integrieren. Ein gutes Essen, herzhaftes Lachen, eine Massage, ein ausgiebiges Bad mit Kerzen und schöner Musik? Bauen Sie regelmäßig ganz bewusst Genussmomente in Ihren Alltag ein. Planen Sie jeden Tag eine Freude.

Tip 5: Entschleunigen Sie…

Wir hetzen von Termin zu Termin, von Meeting zu Meeting.  Lernen Sie eine Entspannungstechnik oder suchen Sie sich eine Möglichkeit/Tätigkeit, womit Sie sich gut entspannen können. Sie muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Hauptsache, Sie gewinnen Ruhe. Sei es Yoga oder eine Hot-Stone-Massage oder progressive Muskelentspannung. Finden Sie Ihren persönlichen Weg und bauen Sie es in Ihren Alltag ein. Auch mit Nahrungsergänzung kann ein Weg sein: Natürliche Pflanzenwirkstoffe wie Passionsblume, Bacopa monnieri oder noch im deutschen Raum eher unbekannte DMAE, das aggressive Sauerstoffradikale neutralisieren kann, unterstützen Sie bei Ihrem Weg zur mehr Entspannung.

Tip 6: Serotoninspiegel natürlich erhöhen

Last but not least: Ihr Glückshormon Serotonin wird Sie erst gar nicht zu einem Burnout kommen lassen. Ein gesunder Serotoninspiegel wirkt stimmungsaufhellend und kann so den Zustand der Psyche stabilisieren. Psyche und Körper bilden eine untrennbare Einheit. Diese Einheit funktioniert dann besonders gut, wenn wir sie regelmäßig mit frischen und hochwertigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen. Fehlen die für die Serotoninherstellung benötigten Materialien im Gehirn, dann gerät die Serotoninsynthese ins Stocken und ein Serotoninmangel tritt ein. Insbesondere wirken sich folgende Stoffe günstig auf den Serotoninspiegel aus: L-Tryptophan, 5 HTP, Vitamin B3 und Vitamin B6, Magnesium und Zink.


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